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BegIL eG unterzeichnet Wirtschaftsappell für Energiewende

Die Energiewende in Bürgerhand gerät zunehmend bundespolitisch unter Druck. Während viele Vertreterinnen und Vertreter der Bundesregierung, Politikerinnen und Politiker aller demokratischen Parteien in Deutschland und insbesondere zahllose Lokalpolitiker in unseren Gemeinden weiterhin für eine konsequente Energiewende eintreten, kommen aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Vorschläge, die das Potential haben, die Energiewende in Bürgerhand über Jahre hinweg auszubremsen. Dagegen regt sich nicht nur Widerstand von Bürgerinnen und Bürger, die sich in zahllosen Petitionen und in Gesprächen mit ihren lokalen Bundestagsabgeordneten dafür stark machen, dass der eingeschlagene Weg zur dezentralen Energiewende, zur Erhöhung der Energieunabhängigkeit in der Bundesrepublik und zu bezahlbaren Strompreisen konsequent weiterbeschritten und Schwächen der vergangenen Jahre ausgeglichen werden. Verstärkt werden auch die wirtschaftlichen Akteurinnen und Akteure der Energiewende und Unternehmen aus allen Branchen aktiv. Aktuelles Beispiel ist ein „Wirtschaftsappell“, der von den wichtigsten Pionieren der Energiewende erstunterzeichnet wurde und den mittlerweile über 500 Unternehmen aus ganz Deutschland unterstützen. Zu den Erstunterzeichnern gehören u.a. die Bürgerwerke eG, in der auch die Bürgerenergie Illtaler Land (BegIL) eG Mitglied ist, Green Planet Energy eG (ehemals Greenpeace Energy eG), die EWS Elektrizitätswerke Schönau eG, die Naturstrom AG, die SMA Solar Technology AG und die 1KOMMA5° GmbH. Am heutigen Freitag, dem 6 März 2026 hat sich auch BegIL eG entschieden, den Appell zu unterzeichnen. Damit setzt die Genossenschaft ein klares Zeichen für die dezentrale Energiewende in Bürgerhand und wird so Teil eine großen Bewegung von Unternehmen, die nicht schweigen werden, wenn die Energiegrundlage für eine grüne Wirtschaft in Deutschland in Gefahr gerät. Der Wirtschaftsappell hat folgenden Wortlaut:

Als Unternehmen, Unternehmerinnen und Unternehmer verschiedenster Branchen und Mitgestalter der Energiewende vor Ort richten wir einen dringenden Appell an die Bundesregierung und die Koalitionsfraktionen der CDU/CSU und SPD:

Halten Sie an der Modernisierung unseres Energiesystems und am beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien fest! Ausreichend günstiger sauberer Strom ist die Grundlage für wirtschaftliche Erholung, Energiesicherheit, neue Investitionen und die Ansiedlung innovativer Branchen in Deutschland. Heben Sie mit klugen Reformen Effizienz- und Kostenpotenziale – ohne die Energiewende als zentralen Hebel für bezahlbare Energie zu schwächen.

Bei aller Notwendigkeit zu Reformen: Die Energiewende in Deutschland ist ein riesiger Erfolg und ihre entschlossene Fortführung ist eine wirtschaftspolitische Schicksalsfrage unserer Zeit. Die Energiekrise nach der plötzlichen Kappung russischer Gaslieferungen hat uns gelehrt, welchen Wert eine resiliente Energieversorgung auch für die deutsche Wirtschaft hat. Solar- und Windenergie, aber auch heimische Biomasse und andere erneuerbare Quellen verschaffen uns diese Unabhängigkeit. Bereits heute verdrängen sie immer häufiger die hohen Stromerzeugungskosten aus Erdgas und senken die Strompreise für Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie für Unternehmen. Die erratische Zollpolitik aus dem Weißen Haus und die engmaschigen, immer häufiger anfälligen globalen Lieferketten zeigen klar auf: Deutschland und Europa müssen lernen, stärker auf eigenen Beinen zu stehen. Die Elektrifizierung unserer Volkswirtschaft und erneuerbare Energien leisten genau das. Die schrittweise Reduzierung der Abhängigkeit von Energieimporten aus politisch unberechenbaren und unsicheren Weltregionen muss daher im Zentrum der Arbeit jeder Bundesregierung stehen – egal aus welchem politischen Lager.

Nur so schaffen wir auch für alle anderen Akteure verlässliche und planbare Energiepreise und einen sicheren Rahmen für Investitionen. Denn eines ist klar: Der Strombedarf wird rapide steigen und über wirtschaftlichen Aufschwung und Ansiedlungen entscheiden. Ob stromintensive Zukunftsbranchen wie KI und Rechenzentren, Ladestrom für den Hochlauf der Elektromobilität oder eine Senkung der Energiekosten für die chemische Industrie.

Der schnellste und günstigste Weg ist der rasche Ausbau der Erneuerbaren dort, wo sie auch gebraucht werden. Schon jetzt sorgt das dafür, dass Wertschöpfung in Deutschland bleibt, statt ins Ausland zu fließen. Die Gewerbesteuereinnahmen durch Bauwirtschaft, Energiebranche und Handwerk vor Ort unterstützen kommunale Haushalte.

Es stimmt: Die Energiewende hat Schieflagen. Zu lange wurden insbesondere die Stromverteilnetze nicht modernisiert. Digitalisierung und Flexibilisierung, aber auch notwendige Standards bei Technik und Geschäftsprozessen hinken den gewachsenen Anforderungen hinterher. Das verzögert Netzanschlüsse und treibt die Kosten. Bestehende Netzengpässe und der weitere Ausbau erneuerbarer Energien müssen besser synchronisiert werden. Auch diese strukturellen Probleme gehören in den politischen Fokus. Nur dann können wir die Modernisierung unserer Infrastruktur, eine kostengünstige, verlässliche und saubere Energieversorgung zugleich erreichen. Die geleakten Vorschläge aus dem Bundeswirtschaftsministerium haben hingegen das Potenzial, den Erneuerbaren-Ausbau scharf auszubremsen. Das heute viel zu geringe Digitalisierungstempo unserer Energie-Infrastruktur schadet hingegen dem Standort Deutschland und bleibt im Entwurf weitgehend unbeachtet. Die Potentiale von immer kostengünstigeren Batteriespeichern, von beschleunigter Sektorenkopplung, Mieterstrom oder Energy-Sharing mit denen Redispatch und Netzbelastung sinken würde, werden in den Vorschlägen nicht adressiert und bleiben ungenutzt.

Als Unternehmerinnen und Unternehmer, die am Standort Deutschland investieren und uns täglich an die Arbeit machen, wollen wir, dass Deutschland auf einen Pfad wirtschaftlicher Dynamik zurückfindet. Wir sind bereit, dafür unternehmerische Initiative und Verantwortung zu übernehmen. Wir und viele andere haben mit unternehmerischer Initiative gezeigt, welches Potential für Wachstum, Innovation, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und bezahlbare Energie in der Energiewende Made in Germany steckt. Auch deshalb gilt es, die Industrien der Energiewende vor unfairem internationalen Wettbewerb zu schützen.

Ob bei Industrie, Gewerbe oder im Handwerk. Wir haben mit unternehmerischem Wagnis über die letzten Jahre demonstriert, welche neuen Geschäftsmodelle, Dienstleistungen und Produkte in der Energiewende stecken, die Investition, Wertschöpfung und Steuereinnahmen vor Ort in die Kommunen bringen. Und noch viel mehr Unternehmen sind bereit, in die Modernisierung des Energiesystems und die Beschleunigung der Energiewende zu investieren. Ein starker Heimatmarkt für neue Lösungen spielt dabei auch für den Export eine wichtige Rolle.

Aktuell sind wir jedoch extrem besorgt, dass diese wirtschaftlichen Potentiale und energiepolitischen Notwendigkeiten mit den aktuellen Vorschlägen der Bundesregierung ignoriert oder verkannt werden. Mit den Vorhaben, wie sie nun im Rahmen des Netzpakets oder den Eckpunkten eines Gebäudemodernisierungsgesetzes vorgestellt wurden, verliert die Bundesregierung die Ziele und Chancen der Energiewende aus den Augen. Sie gefährden bestehende Investitionen und Arbeitsplätze. Geplante Regeln, die die Rahmenbedingungen selbst für sogar bereits getätigte Investitionen massiv und einseitig zu Ungunsten innovativer Geschäftsmodelle im Energiesektor verändern, bedeuten nicht nur einen Vertrauensbruch gegenüber Unternehmen, sie sind auch Gift für dringend notwendige neue Investitionen und den Standort Deutschland. Aufwändige Planungen in den Kommunen werden entwertet und massive Einbrüche bei Aufträgen für Handwerk, Bau- und Energiebranche drohen – zumal an Stelle bestehender Regelungen erst einmal Unklarheit und Rechtsunsicherheit treten.

Statt eines permanenten politischen Hin und Her braucht es politische Klarheit und neues Vertrauen, dass die Bundesregierung hinter der Energiewende und dem Erneuerbaren-Ausbau steht. Langfristige Ziele und Rahmensetzungen müssen verlässlich sein. Das gilt auch für die notwendig gewordenen Korrekturen der beschriebenen Schieflagen. Wir stehen dafür bereit. So schaffen wir gemeinsam, dass die nötigen Investitionen in unsere Energieinfrastruktur und die Energiewende getätigt werden und die Kosten für sauberen Strom für Verbraucherinnen und Verbraucher und Unternehmen weiter sinken können. Wir wollen, dass Made in Germany“ und „Made in Europe“ auch in Zukunft Garanten für wirtschaftlichen Erfolg bleiben. Die erneuerbaren Energien sind ein zentraler Baustein dafür.

BegIL eG unterzeichnet Kooperationsvereinbarung mit Gemeinde Spiesen-Elversberg

Mit der Gemeinde Spiesen-Elversberg konnte die Bürgerenergie Illtaler Land (BegIL) eG nun die fünfte Kooperationsvereinbarung mit einer Gemeinde im Herzen des Saarlands abschließen. Dies ist ein starkes Zeichen, dass die Energiewände in Bürgerhand im Illater Land und Umgebung auch politisch gewollt ist. Trotz der schwieriger werdenden bundespolitischen Rahmenbedingungen schafft die BegIL eG damit die Voraussetzungen, die Energiewende in Bürgerhand im Herzen des Saarlands weiter voranzutreiben.

„Die Möglichkeit, selbst zu investieren und sich aktiv an Projekten zu beteiligen, stärkt maßgeblich die Akzeptanz für Projekte im Bereich der Energie- und Wärmewende. Ich freue mich sehr, dass wir mit der BegIL einen starken, lokal verwurzelten Partner an unserer Seite haben, der mit uns gemeinsam die Zukunft unserer Gemeinde nachhaltig und generationengerecht weiterentwickeln will“, betont Bürgermeister Bernd Huf.

Bürgermeister Huf bei Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung am 29.01.2026 (c) Gemeinde Spiesen-Elversberg

Für die BegIL eG ist die Unterstützung der Bürgermeister und Kommunalverwaltungen in Herzen des Saarlands eine unverzichtbare Voraussetzung für ihren Erfolg. Mit dem Kooperationsvertrag wird nun auch für die Gemeinde Spiesen-Elversberg sichergestellt, dass Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde vorrangiges Zugriffsrecht bei finanziellen Bürgerbeteiligungen von Projekten im Einzugsgebiet dieser Gemeinde haben. Darüber hinaus wird BegIL eG bei der Planung zukünftiger Projekte sowie der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.

Neben der politischen Zusammenarbeit ist für die Energiewende in Bürgerhand im Herzen des Saarlands insbesondere der Aufbau neuer PV- und Windkraftanlagen sowie der Vertrieb von Bürgerökoenergie durch die BegIL eG von zentraler Bedeutung. Deshalb freut sich die BegIL eG ganz besonders, dass aktuell über die Beteiligung an einem Solarpark mit Grünstromspeicher in der Gemeinde Marpingen sowie an zwei Windparks verhandelt wird. Die BegIL eG ist zuversichtlich, dass noch in diesem Jahr mindestens eines der Projekte umgesetzt werden wird. Zudem freut sich BegIL eG immer über weitere Kunden ihres gemeinsam mit der Bürgerwerke eG angebotenen Bürgerökostrom und BürgerÖkogases.

BegIL eG wünscht gesegnete Weihnachten

Weihnachtsbaum 2020 (c) Tobias Pinkel
Weihnachten in Berschweiler 2020 (c) Tobias Pinkel

Die Bürgerenergie Illtaler Land(BegIL) eG wünscht ihren Mitgliedern und allen Freundinnen und Freunden der Energiewende in Bürgerhand im Herzen des Saarlands ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, eine besinnliche Zeit zwischen den Tagen im Kreise der Liebsten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Mögen die letzten Tage des Jahres etwas Zeit bieten, zur Ruhe zu kommen, Glühwein aufzustellen, Weihnachtslieder zu singen und sich bei Kerzenschein und Plätzchen über die Ereignisse des letzten Jahres auszutauschen.

Auch für die BegIL eG geht ein spannendes und ereignisreiches Jahr zu Ende. Im laufe des Jahres 2025 konnte die Genossenschaft über 70 neue Mitglieder begrüßen, was einen Zuwachs von fast 30 % entspricht. Das gezeichnete Geschäftsguthaben stieg dabei auf ca. 1,3 Mio. Euro. Mit der Unterzeichnung von vier Kooperationsvereinbarungen mit Gemeinden im Illtaler Land konnte die BegIL eG ein Zeichen setzten, dass die dezentrale Energiewende in Bürgerhand trotz des zunehmenden Gegenwinds aus Berlin in der Lokalpolitik weiterhin große Unterstützung genießt. In diesem Kontext ist es auch besonders erfreulich, dass die BegIL eG mit Merchweiler eine zweite Kommune als Mitglieder der Genossenschaft aufnehmen konnte.

Die starke Gemeinschaft von ca. 320 Genossinnen und Genossen und der politische Rückhalt auf kommunaler Ebene stimmt zuversichtlich, dass die BegIL eG ihren Wachstumskurs weiter fortsetzen und so einen Beitrag für das Gelingen der dezentralen Energiewende und der Demokratisierung der Wirtschaft im Herzen des Saarlandes leisten kann. Der Vorstand hofft, im nächsten Jahr verschiedene Projekte im Bereich der Erzeugung und Speicherung von erneuerbarer Energie umsetzen und so den Bürgerinnen und Bürgern im Illtaler Land weitere Beteiligungsmöglichkeiten anbieten zu können. Für die Beteiligung an zwei Windkraftprojekten wurden bereits Absichtserklärungen unterzeichnet. Es laufen auch Gespräche zu einem weiteren Windkraftprojekt sowie zu Solarparks und Batteriespeichern. Der Vorstand hofft, bereits im ersten Quartal 2026 hierüber weiter informieren zu können. Zur erfolgreichen dezentralen Energiewende gehört auch der gemeinsam mit der Bürgerwerke eG nach dem Motto: „100 % echter Ökostrom von Bürgern für Bürger“ angebotene BürgerÖkostrom.

Es bleibt also auch für 2026 genug zu tun. Doch gemeinsam mit der starken Mitgliedschaft und dem bürgerschaftlichen Engagement kann BegIL eG einen Beitrag dazu leisten, die dezentrale Energiewende zum Erfolg zu führen. Zum Jahresende ist aber auch mit Blick auf die Erfolge der Vergangenheit und ein wenig Ruhe und Besinnlichkeit gestattet. BegIL eG bedankt sich für die Unterstützung ihrer Mitglieder und Kunden sowie bei allen Aktiven und wünscht einen guten Rutsch sowie für 2026 alles Gute, Gesundheit, Glück und Erfolg.

Weihnachtsbaum mit Grippe am Münster Hbf 2025 (c) Tobias Pinkel

Zurück zu den Wurzeln: BegIL eG unterzeichnet Kooperationsvertrag mit der Gemeinde Eppelborn

Vor dreizehn Jahren – im September 2012 – wurde die Bürgerenergie Illtaler Land (BegIL) eG auf Initiative von Mitgliedern des Gemeinderats der Gemeinde Eppelborn gegründet. Nun wurde die Verbindung zwischen der BegIL eG und der Eppelborner Lokalpolitik weiter gefestigt. Am gestrigen Montag, dem 14. Juni 2025 unterzeichnete Dr. Andreas Feld, der Bürgermeister der Gemeinde Eppelborn, einen Kooperationsvereinbarung mit der Genossenschaft.

Bürgermeiester Dr. Andreas Feld und BegIL-Vorstand Andreas Biehler bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen der BegIL eG und der Gemeinde Eppelborn (c) Torben Welter
Bürgermeister Dr. Andreas Feld und BegIL-Vorstand Andreas Biehler bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen der BegIL eG und der Gemeinde Eppelborn (c) Torben Welter

Seit zwei Jahren arbeitet die BegIL eG daran, ihren Tätigkeitsbereich räumlich auszuweiten. Doch die Wurzeln liegen im Eppelborn. Nachdem in den letzten Monaten bereits Kooperationsvereinbarungen mit den Gemeinden Merchweiler, Illingen und Marpingen ausgehandelt und unterzeichnet werden konnten, freut sich die Genossenschaft ganz besonders darüber, nun auch eine entsprechende Vereinbarung mit der Gemeinde Eppelborn unterzeichnet zu haben. Durch die Kooperationsvereinbarung sollen gemeinsam Projekte im Bereich der Energie- und Wärmewende vorangebracht und die Bürgerinnen und Bürger in Eppelborn noch aktiver eingebunden werden. Bürgerbeteiligung und Transparenz sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Gelingen der Energie- und Wärmewende. Das hat die BegIL eG in den letzten Jahren in der Gemeinde Eppelborn bereits beweisen.

Vergleichbar mit den zuvor geschlossenen Kooperationsvereinbarungen, beinhaltet auch die Vereinbarung mit der Gemeinde Eppelborn eine Kooperation in verschiedenen Bereichen. Auch nachdem die BegIL eG nicht mehr ausschließlich Projekte in der Gemeinde Eppelborn plant, sollen die Eppelborner Bürgerinnen und Bürger von Anlagen im Bereich Energie- und Wärmewende in ihrer Gemeinde vorrangig ganz unmittelbar finanziell profitieren können. Die BegIL eG wird auch zukünftig, wann immer möglich, finanzielle Bürgerbeteiligungen bei Projekten in Eppelborn anbieten, bei denen die Einwohnerinnen und Einwohner Eppelborns vorrangig Zugriff erhalten werden und so auch weiterhin in die Energiewende in der eigenen Gemeinde investieren können. Mit den vergrößerten Strukturen kann die BegIL eG nun als noch stärkerer Partner der Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde Eppelborn auftreten, ohne die Verankerung in der Gemeinde zu schwächen. Zudem tritt BegIL eG als Partnerunternehmen der Gemeinde Eppelborn auf – vor allem dann, wenn die Gemeinde Anlagen zur Energie- oder Wärmeerzeugung auf gemeindeeigenen Gebäuden oder Grundstücken nicht selbst realisieren möchte.

Das zentralste Anliegen der Kooperation ist jedoch, die Akzeptanz in der Bürgerschaft für die Energie- und Wärmewende zu stärken. Neben der finanziellen Bürgerbeteiligung gehören dazu auch gemeinsame Informationsveranstaltungen und die von bereits etwa 200 Eppelbornerinnen und Eppelbornern genutzte Möglichkeit, als Mitglied der Genossenschaft Projekte der BegIL eG mitzugestalten. So bietet die BegIL eG z.B. regelmäßig Besichtigungstermine der Anlagen in der Gemeinde Eppelborn an. Wenn neue Projekte in der Gemeinde Eppelborn mit Beteiligung der BegIL eG entstehen werden, sollen auch Informationsabende durchgeführt werden, wie dies auch in den Gründungsjahren der Fall war. So soll die Energiewende in der Gemeinde Eppelborn unter dem Motto „Mitbestimmen – Mitgewinnen“ auch weiterhin ein Erfolgsmodell bleiben.

Für BegIL eG ist die Unterstützung aus den Rathäusern der beste Beweis für die tiefe Verankerung der Idee einer dezentralen Energie- und Wärmewende in Bürgerhand im Herzen des Saarlands. Deshalb gilt der ganz besondere Dank der Genossenschaft auch Bürgermeister Dr. Andreas Feld für seine tatkräftige Unterstützung.

Gleichzeitig garantiert die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Eppelborn und einer lokalen Energiegenossenschaft wie der BegIL eG, dass ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung im Ort verbleibt. In Kooperation mit der Bürgerwerke eG bietet die BegIL eG den Eppelborner Bürgerinnen und Bürgern und Gewerbetreibenden auch BürgerÖkostrom an und möchte so ermöglichen, dass erneuerbare Energien lokal genutzt und innovative Technologien gefördert werden. Auch Dank der Kooperation mit der Gemeinde Eppelborn, kommen die BegIL eG ihrer Vision von 100 % echter Ökoenergie von Bürgern für Bürger einen großen Schritt näher.

Generalversammlung beschließt 5,0 % Ausschüttung und wählt neues Aufsichtsratsmitglied

Am Montag, dem 24.06.2025 fand die ordentliche Generalversammlung der in der Bruche Wirtschaft in Marpingen (Berschweiler) statt. Während der rund 90-minütigen Veranstaltung berichteten Vorstand und Aufsichtsrat ausführlich über die neuen Entwicklungen bei der Bürgerenergie Illtaler Land (BegIL) eG. Zudem beschloss die Generalversammlung eine Ausschüttung von 5,0 % auf das gezeichnete Geschäftsguthaben und wählte drei Mitglieder des Aufsichtsrats.

Veranstaltungsort der Generalversammlung der BegIL eG „Bruche Wirtschaft“ 2025 (c) Tobias Pinkel

Die Generalversammlung 2025 war die erste, die unter der neuen Firma BegIL eG stattfand. Erst auf der letzten Generalversammlung im Juni 2024 wurde die Neufassung der Satzung inklusive der Umfirmierung beschlossen, die mit Eintragung ins Genossenschaftsregister im Dezember 2024 in Kraft trat. Aber auch jenseits dessen gab es in der letzten Zeit einige Entwicklungen. Insbesondere ist die Verschmelzung der Tochter-GmbH Solarpark Bubach auf die Mutter-eG sowie das Mitgliederwachstum und die Kooperationsverhandlungen mit zahlreichen Kommunen in unserer Region hervorzuheben. Deshalb berichteten der Vorstandsvorsitzende Tobias Pinkel und der Aufsichtsratsvorsitzende Jens Feldmann fast eine Stunde über das vergangene Geschäftsjahr und den weiteren Ausblick. Der ausführliche Geschäftsbericht des Vorstands ist auch schriftlich auf dieser Website abrufbar.

Generalversammlung der BegIL 2025 im Festsaal der Bruchwirtschaft (c) Tobias Pinkel

Im Anschluss stellte die Generalversammlung den Jahresabschluss 2025 ohne Gegenstimmen fest und folgte dem Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand der BegIL eG, in diesem Jahr 5,0 % auf das gezeichnete Geschäftsguthaben auszuschütten. Gemäß der Satzung nehmen voll an der Ausschüttung allerdings nur teil, wer bereits zum 31. Dezember 2023 das Geschäftsguthaben gezeichnet hatte. Wer im Laufe des Jahres 2024 weitere Anteile erwarb, erhält eine Ausschüttung von 2,5 %, falls die Einzahlung bis zum 30. Juni 2024 erfolgte, bzw. 1,25 %, wenn die Einzahlung zwischen dem 1. Juli und 30. September 2024 erfolgte. Wer ab dem 1. Oktober 2024 neue Geschäftsanteile erwarb, wird erst an der Ausschüttung im nächsten Geschäftsjahr teilnehmen. Planmäßig werden im nächsten Jahr zwischen 3,0 % und 4,5 % auf das gezeichnete Geschäftsguthaben ausgeschüttet.

Generalversammlung 2025 der BegIL eG bei der Abstimmung (c) Tobias Pinkel

Nach der neuen Satzung der BegIL eG werden nunmehr jedes Jahr ein bis drei Mitglieder des Aufsichtsrats für drei Jahre von der Generalversammlung neu gewählt. In diesem Jahr wurden der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Andreas Schmidt sowie Bernd Felix Jonas wiedergewählt und Peter Biehl neu in den Aufsichtsrat bestellt. Mit Peter Biehl wächst die energiewirtschaftliche Kompetenz im Aufsichtsrat weiter an.

Nach einer Vorstellung des neuen Windparkprojekts „Am Seibertswald“ durch den Prokuristen der Anschütz Erneuerbare Energien GmbH bestand bei Häppchen und Getränken die Möglichkeit, zwischen den Mitgliedern und mit dem Aufsichtsrat und Vorstand informell in Kontakt zu kommen. Bis nach 22:00 Uhr wurde angeregt diskutiert – ein tolles Zeichen für ein aktives genossenschaftliches Leben in der

Büffet bei der Generalversammlung der BegIL eG 2025 (c) Tobias Pinkel

Nach Abschluss der Generalversammlung gab es noch ein ganz besonderes Highlight: Unter der Mitgliedsnummer 324 wurde als 300. aktives Mitglieder der BegIL eG der Inhaber der Bruche Wirtschaft vom Vorstand zugelassen.

BegIL eG bei der SolarOffensive in Spiesen-Elversberg

Am Dienstag, dem 24. Juni 2024 veranstaltete die Gemeinde Spiesen-Elversberg gemeinsam mit dem Kommunale Klimaschutz-Netzwerk im Landkreis Neunkirchen (KKSN) und der Verbraucherzentrale Saarland im Rahmen der Landeskampagne Energieberatung Saar und der damit verbundenen „Solar-Offensive“ mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Saarland e.V. eine Veranstaltung zu Photovoltaik und Bürgerenergiegenossenschaften. Im Bereich der Gemeinde Spiesen-Elversberg ist bislang keine der saarländischen Bürgerenergiegenossenschaften tätig. Mit den Kooperationsverträgen der Bürgerenergie Illtaler Land (BegIL) eG mit den Gemeinden Illingen und Merchweiler hat die Genossenschaft ihren geographischen Tätigkeitsbereich bereits in den letzten Monaten in die Nähe der Gemeinde Spiesen-Elversberg ausgedehnt. Eine Erweiterung der Tätigkeit auch auf das Gemeindegebiet von Spiesen-Elversberg ist in Zukunft gut vorstellbar.

Vortrag des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der BegIL eG Andreas Schmidt während der SolarOffensive in Spiesen-Elversberg (c) Yorick Meiser

Deshalb stellte im Rahmen der Veranstaltung der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der BegIL eG, Andreas Schmidt, auch die Genossenschaft vor. Im Rahmen der SolarOffensive geht es insbesondere darum, wie sich Bürgerinnen und Bürger aktiv an der Energiewende vor Ort beteiligen können. Deshalb standen auch die Beteiligungsmöglichkeiten an der BegIL eG und die Möglichkeiten der Mitarbeit als Mitglied der Genossenschaft im Vordergrund.

Bei der Veranstaltung, die ab 18:00 Uhr im Ratssaal des Rathauses Spiesen-Elversberg stattfand, konnten sich Bürgerinnen und Bürger aus der Region auch an Infoständen und bei Fachverträgen zur Entwicklung der Solarenergie, deren Finanzierungsmodellen und Dach-PV-Anlagen weiter darüber informieren, wie sie selbst Teil der Energiewende werden können. Das Konzept der Veranstaltung folgte damit auch dem Ziel der BegIL eG, die Energiewende in Bürgerhand im Herzen des Saarlandes auf dem Weg zu „100 % echte Ökoenergie von Bürgern für Bürger“ voranzutreiben.

Neben den derzeitigen Verhandlungen mit den Gemeinden Tholey und Eppelborn zum Abschluss weiterer Kooperationsvereinbarungen, ist die Teilnahme der BegIL eG bei der Veranstaltung in Spiesen-Elversberg als weiterer Baustein im geographischen Wachstumskurs um den Beitrag zur Energiewende zu vergrößern.

BegIL eG lädt zur Generalversammlung am 23. Juni ein

Der Vorstand und Aufsichtsrat der Bürgerenergie Illtaler Land (BegIL) eG läden alle Mitglieder der Genossenschaft

am Montag, dem 23. Juni 2025
um 19:00 Uhr
in die Bruche Wirtschaft
Dirminger Straße 1
66646 Marpingen (Berschweiler)

ein. Die Einladungen mit der vorgeschlagenen Tagesordnung wurden fristgerecht per E-Mail an alle Mitglieder der Genossenschaft verschickt.

Bruche Wirtschaft Marpingen (Berschweiler) 2025 (c) Tobias Pinkel

Auch in diesem Jahr stehen neben ausführlicher Berichte über die Entwicklung der Genossenschaft auch viele wichtige Entscheidungen an. So wird die Generalversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns zu entscheiden haben. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Ausschüttung i.H.v. 5 % auf das gezeichnete Geschäftsguthaben vor. Die Entscheidung darüber obliegt aber den Mitglieder im Rahmen der Generalversammlung am kommenden Montag. Der Vorstand wird zudem vorschlagen, die Ausschüttung auf den 15. September 2025 festzusetzen.

Durch die im letzten Jahr im Juni beschlossene und im Dezember durch Eintrung in das Genossenschaftsregister in Kraft getretene Neufassung der Satzung gibt es noch eine weitere Änderung. Statt wie bisher alle drei Jahre den gesamten Aufsichtsrat neu zu bestzten, wird ab jetzt jedes Jahr bis zu drei Mitglieder des Aufsichtsrats für drei Jahre neu gewählt. Damit stehen auch in diesem Jahr Wahlen des Aufsichtsrats auf der Tagesordnung. Jedes Mitglied ist berechtigt, als Aufsichtsrat zu kandidieren.

Ein weiterer Schwerpunkt wird nicht nur auf den Berichten der zahlreichen Entwicklungen des vergangen Jahrs liegen. Es wird auch um die zukünftigen Projektplanungen sowohl im Bereich der Wind- als auch der Solarenergie gehen. Vor diesem Hintergrund ist auch die aktuelle kurzfristige Kampagne zur Einwerbung von bis zu 400.000, – € neuen Eigenkapitals zu sehen. Entsprechend haben derzeit alle Mitglieder die Möglichkeit ihre Beteiligung auf bis zu 50.000, – € zu erhöhen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der Region können zudem jederzeit mit einem Betrag zwischen 100, – € und 50.000, – € neue Mitglieder werden. Der Vorstand der BegIL eG freut sich darauf, mit allen Mitgliedern die Energiewende im Herzen des Saarlands weiter voranzutreiben und bedankt sich, für die langjährige Unterstützung.

Windpark Hirzweiler-Welschbach und BegIL eG auf Sondersitzung der beiden Ortsräte vorgestellt

Am Montag, dem 16. Juni 2025 fand in der Dorfwaldhalle in Hirzweiler eine öffentliche Sondersitzung der Ortsräte Hirzweiler und Welschbach statt. Thema war der geplante Windpark Hirzweiler-Welschbach, der von der Anschütz Erneuerbare Energien GmbH mit Sitz in Eppelborn entwickelt wird. Bürgerenergie Illtaler Land (BegIL) eG hat mit dem Projektentwickler bereits eine Absichtserklärung unterzeichnet, sich mit 500.000,- € an dem Projekt beteiligen zu wollen. Die so neu ausgegebenen Geschäftsanteile an der Genossenschaft, werden gemäß dem Kooperationsvertrag vorranging Bürgerinnen und Bürgern aus der Gemeinde Illingen zum Erwerb zur Verfügung stehen. Aber auch aktuell besteht für alle Interessierten aus Illingen und dem gesamten Saarland noch kurzfristig die Möglichkeit, mit einer Beteiligung zwischen 100,- € und 50.000,- € Mitglied der BegIL eG zu werden oder die eigene Beteiligung entsprechend zu erhöhen.

Ortsratsitzung in Hirzweiler (c) Andreas Biehler

Wegen der geplanten finanzielle Bürgerbeteiligung über BegIL eG, wurde die Genossenschaft und das Beteiligungsmodell von den Vorständen Andreas Biehler und Hartmut Bock kurz vorgestellt. Unter den ca. 40 Besucherinnen und Besuchern der öffentlichen Sitzung waren auch über zehn Mitglieder der BegIL eG, die überwiegend aus der Umgebung des geplanten Windparks stammten. Trotz einzelner kritischer Stimmen, fand der Windpark große Unterstützung sowohl unter den Besucherinnen und Besuchern als auch unter den Mitgliedern der beiden Ortsräte.

Die BegIL eG und Anschütz Erneuerbare Energien GmbH verbindet eine langjährige Geschäftsbeziehung. So ist die Genossenschaft nicht nur bereits Windrad großer Elmersberg II mit 25 % als Minderheitsgesellschafterin beteiligt, sondern ist auch eine Beteiligung an einem Windpark in Marpingen (Urexweiler) geplant. Die zukünftigen Beteiligungen werden dazu beitragen, noch mehr Bürgerinnen und Bürger in den Gemeinden im Herzen des Saarlandes auch unmittelbar finanziell am Ertrag der Energiewende zu beteiligen und das Verhältnis zwischen dem Betrieb von Solaranlagen und der Beteiligung an Windparks besser auszubalancieren. So soll eine stetige Rendite sowohl in sonnigen Jahren als auch in stürmischen Zeiten sichergestellt werden.

BegIL eG baut Beteiligung an Windparks aus

Bislang ist die Bürgerenergie Illtaler Land (BegIL) eG nur an einem Windrad in der Gemeine Eppelborn mit 25 % und eine Investitionssumme von 200.000,- € beteiligt. Bereits vor 18 Monaten hat die Genossenschaft eine Absichtserklärung unterzeichnet, sich am geplanten Windpark „Am Seibertswald“ in der Gemeinde Marpingen mit 500.000,- € zu beteiligen. Bei diesem Projekt gibt es nun Neuigkeiten. Zudem unterzeichnete die BegIL eG am vergangenen Freitag, dem 16. Mai 2025 eine weitere Absichtserklärung, auch den geplanten Windpark „Hirzweiler-Welschbach“ in der Gemeinde Illingen mitzufinanzieren. Damit baut die Genossenschaft ihr Geschäftsfeld Windkraft erheblich aus.

Windrad in Marpingen 2024 (c) Tobias Pinkel

Die BegIL eG hat ihre Anfänge im Bereich von PV-Anlagen, die bis heute über dreiviertel der Invitationen ausmachen. In der Bestrebung das Geschäft zu diversifizieren und gleichzeitig zu wachsen, beteiligte sich die Genossenschaft bereits 2014 an einem der beiden Windräder auf dem Großen Elmersberg in Eppelborn (Dirmingen), indem die Genossenschaft 25 % der Betreibergesellschaft „Windkraft Großer Elmersberg II GmbH & Co KG“ erwarb. Durch die Diversifizierung der Einnahmequellen sollen Klumpenrisiken der Genossenschaft verkleinert werden. In diesem Lichte ist auch der Einstieg der BegIL eG in den Vertrieb von 100 % echtem Ökostrom sowie Ökogas von Bürgern für Bürger zu sehen.

Windräder in Marpingen (Berschweiler) 2025 (c) Tobias Pinkel

Nun macht die BegIL eG einen großen Schritt, den Bereich der Windparkbeteiligungen auszubauen. Denn für den Windpark „Am Seibertswald“ liegt seit letzter Woche eine Baugenehmigung vor. Bald wird es ernst. In den nächsten Wochen sind die Details des Projekts zu prüfen und die genauen Modalitäten des Einstiegs der Genossenschaft zu klären. Dann steht als letze Hürde der Zuschlag für eine EEG-Vergütung im Bieterverfahren an. Dieses Verfahren wird noch einige Monate in Anspruch nehmen und kann auch noch zum Scheitern des Projekts führen. Sobald der Zuschlag erteilt ist und die Details feststehen, beginnt die Phase der finanziellen Bürgerbeteiligung für das Projekt. Über die Genossenschaft können dann auch die Bürgerinnen und Bürger der Region von dem Projekt wirtschaftlich profitieren. Gemäß dem Kooperationsvertrag mit der Gemeinde Marpingen, der vor wenigen Wochen abgeschlossen wurden, werden Einwohner aus dieser Gemeinde Vorrang bei der Finanzierung der 500.000,- € Beteiligung der BegIL eG erhalten. Details dazu werden in den nächsten Monaten auf dieser Website veröffentlicht. Sich stärker an Windparks zu beteiligen ist eine tolle Chance, denn schließlich scheint nicht immer die Sonne.

Windrad in Marpingen 2024 (c) Tobias Pinkel

Fast zeitgleich konnte die BegIL eG nun auch die Absichtserklärung für die Beteiligung i.H.v. ebenfalls 500.000,- € am geplanten Windpark „Hirzweiler-Welschbach“ in der Gemeinde Illingen unterzeichnen. Allerdings befindet sich das Projekt noch in einer viel früheren Phase. Bis der Bau beginnt und sich auch Bürgerinnen und Bürger aus der Region an diesem Projekt beteiligen können, wird noch einige Zeit vergehen. Die Genossenschaft verliert aber auch die Sonnenenergie nicht aus dem Blick. Derzeit prüft die BegIL eG die Projektierung von zwei weiteren Solarparks in den Gemeinden Marpingen und Eppelborn.

BegIL eG wünscht ein frohes Osterfest

Die Bürgerenergie Illtaler Land (BegIL) eG wünscht allen Mitgliedern sowie Freundinnen und Freunde der dezentralen Energie- und Wärmewende im Herzen des Saarlandes insbesondere in den Gemeinden Eppelborn, Illingen, Marpingen und Merchweiler ein frohes Osterfest.

Osterglocken 2025 (c) Tobias Pinkel

Gemeinsam mit den Genossinnen und Genossen ist BegIL eG mit neuer Kraft ins Frühjahr 2025 gestartet. Wesentlich dazu trug der Abschluss der drei Kooperationsvereinbarungen mit den Gemeinden Illingen, Merchweiler und Marpingen bei. Dies zeigt beeindruckend die tiefgreifende Verwurzelung der Energiewende in Bürgerhand und damit auch von BegIL eG in unseren Gemeinden. Ein herzlicher Dank geht auch an dieser Stelle an die Bürgermeister Volker Weber (Marpingen), Andreas Hübgen (Illingen) und Patrick Weydmann (Merchweiler) für die tatkräftige Unterstützung. Ohne die Unterstützung aus den Rathäuser wäre es unvorstellbar, mit voller Kraft die Vision von „100 % echter Ökoenergie von Bürgern für Bürgern“ im Herzen des Saarlands Wirklichkeit werden zu lassen.

Kirschblüte in Berschweiler April 2025 (c) Tobias Pinkel

Auch freut sich die BegIL eG über ein beachtliches Mitgliederwachstum – und das obwohl sich aktuell keine neuen Projekte in der Realisierungsphase befinden und sich deshalb Neumitglieder nur mit einem Geschäftsanteil i.H.v. 100,00 € an der Genossenschaft beteiligen können. BegIL eG nähert sich der Marke von 300 Mitgliedern an. Dies entspricht einem Mitgliederwachstum von beinahe 50 % in nur anderthalb Jahren.

Nach zwei sonnenarmen Jahren können sich die Mitglieder der BegIL eG 2025 bislang über deutlich überdurchschnittliche Solarerträge freuen. Dies liegt nicht nur an den deutlich überdurschnittlichen Sonnenstunden, sondern auch einer Grundreinigung der Module unserer größten Anlage – dem Solarpark Bubach – die Ertragssteuerungen von bis zu 20 % zur Folge hatte.

Reinigungsroboter bei der Arbeit im Solarpark Bubach 2025 (c) Thomas Wendelin Bieg

Mit diesem Rückenwind versucht BegIL eG auch den Anlagenbau voranzutreiben. Dabei befindet sich BegIL eG in der frühen Projektierungsphase zweier eigener Solarparks in den Gemeinden Marpingen und Eppelborn. Die Genossenschaft hofft, Anfang 2026 entscheiden zu können, ob diese Projektideen realisiert werden können und gegebenenfalls Ende 2026 oder Anfang 2027 die beiden Solarparks zu bauen. Zeitgleich setzt BegIL eG Gespräche über die Beteiligung an größeren Projekten in den Gemeinden Marpingen und Illingen fort. So ist es Wahrscheinlich, dass spätestens im nächsten Jahr wieder Bürgerinnen und Bürger im Herzen des Saarlands die Gelegenheit erhalten, sich finanziell an der Energiewende in Bürgerhand zu beteiligen.

Frühling in Tholey 2025 (c) Tobias Pinkel

Zudem versorgt BegIL eG seit Anfang des Jahres in Kooperation mit der Bürgerwerke eG die ersten Kundinnen und Kunden im Herzen des Saarlands mit echtem Ökostrom aus Bürgerhand. Damit hat BegIL eG einen weiteren Meilenstein für die dezentrale Energiewende in unseren Gemeinden verwirklicht und freut sich im Laufe des Jahres über zahlreiche neue Stromkunden, die mit echtem Ökostrom aus Bürgerenergieanlagen beliefert werden wollen.

Vorstand und Aufsichtsrat der BegIL eG freuen sich darauf, am 23. Juni 2025 ab 18:00 Uhr diese und weitere Themen mit neuen und alten Mitglieder der Genossenschaft bei der jährlichen ordentlichen Generalversammlung, dieses Jahr in der Bruche Wirtschaft, Dirminger Straße 1, 66646 Marpingen (Berschweiler) zu diskutieren.

Ostereier 2025 (c) Tobias Pinkel

Heute aber steht Ostern im Mittelpunkt. BegIL eG wünscht allen ein gesegnetes Fest mit Freunden oder Familie und viel Spaß bei der Ostereiersuche.